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Vorstellung Aeris

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AERIS von Legacy Audio ist ein Lautsprechersystem mit einem modern gestalteten Gehäuse, das auf einem Niveau mit der Fähigkeit des Systems zur Wiedergabe von Musik in einem Wohnraum steht. Dieses Lautsprechersystem ist das erste überhaupt, in dem das neue „Legacy Dual Air Motion Tweeter“ Hochtonmodul, eine weiterentwickelte AMT Technik mit hoher Belastbarkeit und geringer Leistungs-anforderung, und ein titanverstärkter 8“ Mitteltöner mit gewaltigem Antrieb, ein Import aus Italien, zum Einsatz kommen. Die unteren Frequenzen werden von einem 10“ „Mid-bass“ und zwei 12“ Subwoofern erzeugt, die über einen extrem langen Hubweg linear arbeiten.
Die Subwoofer werden durch  eingebaute ICEpower® Verstärker mit insgesamt 1000 Watt pro Lautsprecher (je ein 500 Watt Verstärker pro Basschassis) angetrieben und übertragen bereits ab 18Hz.
Unterstützt werden diese Chassis durch eine 10" Passivmembran, die im Sockel des Gehäuses sitzt. Der obere Teil des Lautsprechersystems ist im Freuquenzbereich von 80 Hz - 2.800 Hz als offener Dipol ausgeführt, um eine schnelles Ansprechen bei den mittleren Frequenzen und eine besonders luftige Höhenwiedergabe zu erreichen.
In dem Frequenzband von 110Hz - 800 Hz, also annähernd über vier Oktaven, arbeiten der 10" Mid-Bass und der 8" Mitteltöner parallel. Durch die Platzierung des AMT-Hochtonmoduls zwischen den beiden Chassis wird die Abstrahlung in diesem wichtigen Frequenzbereich in Richtung der Hörposition gebündelt.
Das elegante Gehäuse besteht aus einer 57mm starken Front und 50mm dicken Seitenwänden. Im oberen Bereich des Gehäuses kann die extrem sauber aufgebaute passive Frequenzweiche hinter einem Vliesstoff betrachtet und nach Wunsch sogar mittels blauer LEDs beleuchtet werden.

Der zum System gehörige Wavelet kann durch die integrierten DSPs mittels der von Bernt Böhmer entwickelten mathematischen Algorithmen Laufzeitkorrekturen "on the fly" bewerkstelligen, wodurch die frühen Reflexionen im Hörraum, verursacht durch die Wände, den Boden und die Decke, weitestgehend eliminiert werden. Dadurch wird die räumliche Darstellung der ursprünglichen Aufnahmesituation (auch wenn diese "nur" am Mischpult entstanden ist) sehr realistisch im Wiedergaberaum reproduziert.
 
Über ein mitgeliefertes, kalibriertes Mikrofon werden bei der Einmessung des Systems im Raum einige Messsignale aufgezeichnet und per Internet an einen Server übermittelt. Dort werden die notwendigen, raumindividuellen Korrekturen errechnet und an den Wavelet als Datei zurückgegeben. Diese Datei wird im Wavelet dauerhaft gespeichert und kommt, dann auch ohne Internetverbindung, bei aktivierter Raumkorrektur zum Einsatz. Gesteuert wird der Wavelet über eine Seite, die in jedem Webbrowser geöffnet werden kann. Sie können also sowohl einen PC oder ein Notebook, aber auch ein Tablet oder Smartphone zur Steuerung nutzen.
 
Zusätzlich ist der Wavelet ein Vorverstärker mit vier analogen und drei digitalen Eingängen. Er fungiert durch die Programmierung bei Legacy gleichzeitig als aktive Frequenzweiche zwischen den aktiven Bässen und dem passiven Mittel-/Hochtonbereich. Sie können somit alle vorhandenen analogen oder digitalen Quellgeräte direkt an den Wavelet anschließen (bei analogen Plattenspielern ist ein geeigneter Vorverstärker (MM oder MC) notwendig). Das System benötigt dann nur noch einen Stereo-Verstärker (oder zwei Monoblöcke) für den Antrieb des Mittel-/Hochtonbereiches.

 
Chefentwickler Bill Dudleston beschreibt die Entwicklung des AERIS Systems folgendermaßen:“…es gab mir die Möglichkeit einen neuen AMT Hochtöner mit einer gefalteten Membran zu entwickeln und diesen mit dem verzerrungsärmsten, hoch effizienten 8“ (20cm) Mitteltöner zu kombinieren, der derzeit gebaut wird. Bisher habe ich kein vergleichbares Chassis gefunden. Die seidigen Mitten des 8-Zöllers überstreichen sieben Oktaven mit hoher Linearität und das mit einer Empfindlichkeit von 98dB. Meine Idee, diesen Mitteltöner mit einem 4“ (10cm) AMT Hochtöner zu paaren der die hervorragenden Eigenschaften des Mitteltöners in den Hochtonbereich übernimmt, führte zu der besonderen Herausforderung eine Kaptonfolie von 0,1m², wie eine Ziehharmonika gefaltet, in eine 10cm hohe und 2,5cm breite Kammer einzubringen. Natürlich wurde als Magnetmaterial wieder Neodym eingesetzt, um den notwendigen starken Antrieb sicher zu stellen. Am Ende konnte sogar eine noch elegantere Lösung gefunden werden, indem wir das 4“ Bändchen auf derselben Frontplatte montiert haben wie den zugehörigen 1“ AMT Superhochtöner. Im Ergebnis erreichen wir damit eine noch gleichmäßigere Abstrahlung und eine extreme Dynamik. Die Höhen haben Kraft und sind nicht spitz. Die natürliche Fülle im Hochtonbereich erinnert uns immer wieder daran, warum wir High-End-Musikwiedergabe so lieben.“
 
(Quelle: eigene Übersetzung des Textes von der Legacy Website)


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