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Wolf Tiling

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Seit über dreißig Jahren begeistere ich mich für das Hobby „Hifi-Anlage“. Aufgewachsen bin ich mit der Quad-Anlage meines Vaters (33, 303 und ESL 57). Quellen waren damals LPs und Tonbänder (natürlich noch open reel).
Mit der Einführung der Compact Cassette in die Welt des HiFi habe ich zum ersten Mal erlebt, dass Klangqualität der einfachen Bedienung geopfert wurde. Und das elektronische Schaltungen dieser Klangverschlechterung entgegen wirken sollten (Dolby B,C,S).
Bereits 1986 stieg ich - zum Gegenwert einer Halbjahres-Miete meiner Studentenbude - in die Compact Disc Welt ein. Zum ersten Mal schien mir der Komfort nicht zu Lasten der Klangqualität zu gehen. Allerdings war mein damaliger Plattenspieler, ein einfacher Technics Halbautomat, auch nicht gerade die Krönung seiner Spezies.

Über viele Jahre wuchsen mit den Möglichkeiten erst die Ansprüche und dann, durch den Austausch der Komponenten, auch die Fähigkeit meiner Anlage, eine möglichst realistische Wiedergabe der Musik in meinem Hörraum zu ermöglichen.
Da ich als Kaufmann keine technischen Kenntnisse habe, standen mir diese auch nie im Wege, wenn es um Themen wie „Kabelklang“ oder „Verstärkereinfluss“ ging. Für mich war immer entscheidend, ob ich persönlich erstens einen Unterschied hören kann und ob dieser  zweitens in meinen Ohren eine Verbesserung des bisherigen Erlebnisses darstellt. 

Ich habe mich vor über 15 Jahren auf ein Lautsprechersystem (Genesis 2.5) festgelegt, um das herum ich in der Folge mehrfach die Elektronik gewechselt habe. Auch unterschiedliche Kabel sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Stromversorgung habe ich vielfach ausprobiert. Der Lautsprecher konnte jede Änderung für mich nachvollziehbar herausarbeiten und hat mir als „Anker“ in meinem Hörerlebnis extrem viel Spaß gemacht. Leider ist ein Service für dieses Lautsprechersystem schon in den letzten Jahren nur noch durch einige wenige Spezialisten weltweit möglich gewesen. Da inzwischen die Versorgung mit Ersatzteilen auch immer problematischer wird, habe ich mich Mitte 2014 ernsthaft auf die Suche nach einem Nachfolgesystem gemacht.
Für mich stand basierend auf meiner bisherigen Erfahrung fest, dass das neue Lautsprechersystem über einen aktiven Bass und die Möglichkeit der elektronischen Raumeinmessung verfügen muss. Damit sind die Voraussetzungen dafür gegeben, die in jedem Raum auftretenden Raummoden im Bassbereich in ihrer Auswirkung auf den Klang zu reduzieren. Das ich mich in diesem Zusammenhang schon seit vielen Jahren mit den unterschiedlichen Lösungen zur Klangkorrektur beschäftigt habe, kommt mir heute sehr zu gute.
 
Über das Internet wurde ich erstmals auf den Hersteller Legacy Audio aufmerksam. Als ich durch eine Rückfrage bei Legacy in den USA erfuhr, dass es für diese Lautsprecher keinen Vertrieb in Deutschland gibt, habe ich die Suche bei anderen Marken fortgesetzt. Aber ich konnte die Stimme im Kopf nicht mehr abstellen. Ich musste die Aeris zumindest einmal gehört haben, bevor ich mich beruhigt für ein anderes, in Deutschland erhältliches System entscheiden könnte.
Nach einem sehr netten Kontakt per Mail mit dem Sales Manager von Legacy Audio, Doug Brown, habe ich mich entschieden einer Einladung zum Lunch mit dem Eigentümer von Legacy, Bill Dudleston, und seiner Tochter Victoria zu folgen. Bei diesem Termin sollte ich dann auch die Möglichkeit bekommen, (fast) die gesamte Palette an Lautsprechern von Legacy zu hören. Angesichts dieser Verlockungen war es auch kein Problem, dass der Lunch in Chicago, anlässlich der dortigen Messe Axpona, stattfinden sollte.
Im April 2015 bin ich also nach Chicago geflogen und habe mit Victoria, Bill und Doug drei sehr sympathische und kompetente Menschen kennen gelernt. Mein ältester Sohn hat mich begleitet und beim Mittagessen hätte niemand vermutet, dass dort potenzielle Kunden mit einem Anbieter von Lautsprechern zusammensitzen, sondern eher auf ein Treffen von gleichgesinnten HiFi-Hobbyisten getippt.
Dabei hätte es auch bleiben können, hätte ich nicht das Angebot genutzt, die unterschiedlichen Lautsprechersysteme von Legacy in deren Vorführraum ausgiebig zu hören. Mir wurde klar, dass ich - angesichts der Abmessungen meines Hörraums - mit der Aeris mein neues Lautsprechersystem gefunden hatte. 
Nach kurzem Überlegen habe ich gemeinsam mit meiner Frau entschieden, auch anderen HiFi-Fans in Deutschland diese Lautsprecher zugänglich zu machen. Wie wir dabei vorgehen, lesen Sie in der Rubrik Geschäftsmodell

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